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Funktechnik

Unter dieser Rubrik möchten wir über die Fahrzeugfunktechnik, Handsprechfunktechnik und die Alarmierungstechnik informieren, die bei der Freiwilligen Feuerwehr Dresden - Niedersedlitz zum Einsatz kam bzw. kommt.

 

Fahrzeugfunktechnik

Das Zeitalter der UKW – Verkehrsfunktechnik begann auch in der Feuerwehr der Stadt Dresden Fuß zu fassen. In der Leitstelle der Feuerwehr Dresden wurde eine UKW – Feststation montiert, die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Dresden wurden mit UKW-Empfangsgeräten ausgerüstet. Das LF 16 – S 4000 erhielt als erstes Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Dresden - Niedersedlitz im Jahr 1971 ein derartiges Sende- und Empfangsgerät.

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UFS 601 1971 - 1987

 

Die Fahrzeugfunktechnik im 4 Meter Band wechselte im laufe der Jahre mehrmals. Gegenwärtig befinden sich die Fahrzeugfunkgeräte FuG 8 im Einsatz.

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FuG 8

 

Handsprechfunktechnik

Die Fahrzeugfunktechnik der Freiwilligen Feuerwehr Dresden - Niedersedlitz wurde durch Handsprechfunkgeräte ergänzt. Das Löschfahrzeug wurde 1972 mit zwei Geräten UFT 420 - 2 bestückt.

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UFT 420 -2

 

Im Laufe der Jahre kamen weitere Typen von Handsprechfunkgeräten zum Einsatz. Gegenwärtig befinden zwei Gerätetypen für das 2 Meter -Band auf unseren Fahrzeugen. Das FuG 10 und das FuG 11.

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FuG 10

  FuG 11b GP 900

 

Nach dem im IV. Quartal 2014 bereits unsere beiden Fahrzeuge GW-EV und der MTW für die Nutzung des Digitalfunkes umgerüstet wurden, erhielten wir Ende 2014 in einem vorgezogenen Rollout, bereits alle Handsprechfunkgeräte (HRT) für alle unsere Fahrzeuge. Diese werden bereits jetzt schon, noch vor Umrüstung der anderen Einsatzfahrzeuge (VLF 16/16, DLK 23/12, LF 16/12) zu Einsätzen mitgenommen um die Handhabung entsprechend zu vertiefen. Bei den Geräten mit gelben Tastaturrahmen handelt es sich um Geräte für Gruppenführer (GF) und Zugführer (ZF) welche im Netzbetrieb (TMO), ähnlich dem 4-m Band, genutzt werden. Alle anderen Geräte arbeiten in den entsprechenden zugewiesenen Gruppen im (DMO), vergleichbar mit dem noch existierendem 2-m Band, als Einsatzstellenfunk. Momentan müssen diese Geräte noch separat geladen werden. Wir hoffen, dass der Rest unsere Fahrzeuge bis zum Ende des I. Quartals 2015 umgerüstet wird um dann komplett im Digitalfunk zu funken.   

                         

 

 

Alarmierungstechnik

Um die Feuerwetrompete-klein.jpghrmänner bei einem Alarm zusammen zu holen, musste ein Feuerwehrmann oder auch mehrere ab den Jahr 1894 mit einem Horn zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch den Ort eilen und immer kräftig auf seinem Horn blasen. Dazu wurde Niedersedlitz in vier Signalbezirke eingeteilt und gleichzeitig vier Hornisten festgelegt. Dies erfolgte bis ins Jahr 1922.sirene.jpg

Ab diesen Jahr wurde die erste Sirene auf das Dach des Gerätehauses gebaut. Zur weiteren Verbesserung der Alarmierung der Feuerwehrmänner wurde eine Schleifenalarmweckeranlage mit drei Teilschleifen und 30 Alarmweckern im Ort aufgebaut. Die Alarmwecker wurden in den Wohnungen der Kameraden installiert. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 1925.

1977 wurde für die Freiwillige Feuerwehr Dresden - Niedersedlitz eine Rufgruppe und eine Anzahl von Empfängern einer UKW-Alarmfunkanlage der Feuerwehr Dresden bereitgestellt. Damit hatte die alte Schleifenalarmweckeranlage ausgedient und wurde demontiert. Eine neue Generation der Alarmierung der Kameraden war somit eingeführt.

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Alarmfunkempfänger UFT 412

mit Ladegerät 1977 - 1987

 

1992 erhielten alle Einsatzkräfte einen analogen Alarmfunkempfänger von Typ Swissphone memo.

Swissphone Memo RE 329

1992 - 1995

 

Dadurch konnte im Jahr 1993 die Alarmierung der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dresden - Niedersedlitz durch Sirene eingestellt werden.

1995 begann in der Landeshauptstadt Dresden das digitale Zeitalter der Alarmierung. Es wurden zwei verschiedene digitale Alarmfunkempfänger eingeführt. Der Motorola Firestorm und der Motorola Scriptor mit Display übernahmen ab diesem Zeitpunkt die Alarmierung der Einsatzkräfte.

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Motorola Firestorm  I, II und III

   Motorola Scriptor LX2 und LX2 plus

 

Nachdem nach 1993 sämtliche Sirenen im Stadtgebiet von Dresden abgebaut wurden, kam es nach der Auswertung des Jahrhunderthochwasser von 2002 in Dresden zu einen Meinungswandel. Die Landeshauptstadt Dresden wird bis zum Ende des Jahres 2008 mit elektronischen Sirenen ausgerüstet.

Elektronische Sirenen erzeugen den Ton mit einem Lautsprecher und einem elektronischen Verstärker. Mit einer Steuerung kann man ebenfalls das Auf- und Abschwellen der mechanischen Sirene nachempfinden. Es können auch Sprachdurchsagen gemacht werden.

Sie dienen ausschließlich zur Information und Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall.

 

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elektronische Sirene mit Funkansteuerung

 

Zur Prüfung der Funktionsfähigkeit und zur Erinnerung für die Bürgerinnen und Bürger erfolgt in der Landeshauptstadt Dresden jeweils am 2. Mittwoch eines Quartals um 15.00 Uhr ein Probealarm.